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Monatsplanung für Unternehmer:innen: Mehr Fokus und Struktur

  • Autorenbild: Julia Buchmayr
    Julia Buchmayr
  • 31. Juli 2024
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. Feb.

Eine gute Monatsplanung hilft, den Überblick zu behalten, den Fokus zu schärfen und die Produktivität zu steigern. Ich teile heute meine bewährten Schritte nach 10 Jahren Selbstständigkeit für eine erfolgreiche Monatsplanung, damit auch du mehr Struktur in deinen Alltag bringen kannst.


Warum eine Monatsplanung in der Selbstständigkeit?


Vielleicht kennst du das: Der Monat ist schon wieder rum, und du fragst dich, wo die Zeit geblieben ist. Ohne eine klare Monatsplanung würde es mir genauso gehen!


Als kreative Chaotin neige ich dazu, mich zu verzetteln, und dann sitze ich da und weiß gar nicht mehr, wo ich anfangen soll. Eine gut durchdachte Planung hilft mir, den Überblick zu behalten, meine Prioritäten zu setzen und fokussiert zu arbeiten. Und am Ende des Monats kann ich stolz auf das Erreichte zurückblicken und sehe, dass die investierte Zeit sich gelohnt hat.


Mehr Fokus und Produktivität durch klare Themen


Eine Monatsplanung ist wie ein Leitfaden, der dir zeigt, wohin die Reise geht. Ohne klare Ziele und eine strukturierte Planung kann es leicht passieren, dass du den Fokus verlierst und dich in Kleinigkeiten verzettelst. Mit einer guten Planung kannst du sicherstellen, dass du deine Energie auf die wichtigsten Aufgaben konzentrierst und dadurch deine Produktivität steigerst.



5 Schritte, um deinen Monat sinnvoll zu planen


1. Rückblick auf den vergangenen Monat


Los geht's mit einer Reflexion des vergangenen Monats. Das ist der erste Schritt, bevor du die neue Planung starten solltest. Schnapp dir deinen Kalender und schaue, was alles passiert ist.


  • Welche Projekte habe ich abgeschlossen?

  • Welche Erfolge konnte ich erzielen?

  • Was lief gut und was weniger?

  • Was sind meine Erkenntnisse & Learnings?


Diese Reflexion ist super wichtig, um einfach mal stolz zu sein und zu erkennen, wie viel in einem Monat möglich ist. Und um zu verstehen, wo du gerade stehst, was du besser oder anders machen möchtest, was noch offen ist und worauf du im nächsten Monat deinen Fokus legen will.


Beispiel aus der Praxis:

Letzten Monat habe ich gemerkt, dass ich zu viele kleine Aufgaben auf meiner To-Do-Liste hatte. Das hat mich oft vom Wesentlichen abgelenkt. Diese Erkenntnis hat mir geholfen, meine To-Do-Listen für den neuen Monat besser zu strukturieren und den Fokus auf die wirklich wichtigen Projekte zu legen.


2. Der Blick in den Kalender: Was steht an?


Nach dem Rückblick folgt der Blick nach vorne: Ich werfe einen Blick in meinen Kalender für den kommenden Monat. Dabei schaue ich auf alle fixen Termine wie Meetings, Deadlines und auch private Verpflichtungen oder ergänze nötige Vorbereitungszeiten, Fahrtzeiten & Co. Das hilft mir, realistisch einzuschätzen, wie viel Zeit mir für andere Aufgaben bleibt.


Zeitmanagement Tipps für dich:


Mit dem Überblick über die fixen Termine stellst du sicher, dass du genug Zeit für die vereinbarten Aufträge und Termine einplanst. Das ist ein wichtiger Teil der Selbstorganisation als Unternehmer:in. Bedenke direkt auch Vor- und Nachbereitungs-Zeiten ein und trage sie in deinen Kalender ein.


3. Fokusthemen festlegen: Was willst du wirklich erreichen?


Jetzt wird's spannend: Fokusthemen festlegen!


Überlege dir, welche großen Ziele du langfristig erreichen möchtest und was du im kommenden Monat dafür tun kannst. Je nach verfügbarer Zeit sind maximal drei (kleinere oder größere) Fokusthemen ideal, damit du den Überblick behältst und dich nicht verzettelst.


Beispiel aus dem Alltag:

Mögliche Fokusthemen können sein:

  • die Vorbereitung eines neuen Workshops,

  • die Überarbeitung eines Teilbereichs deiner Website

  • die Optimierung deines Social Media Auftritts,

  • die Vernetzung mit Gleichgesinnten

  • die Verbesserung von einem Projektablauf

  • die Auswahl eines Tools für die Abrechnung

  • die Akquise von möglichen Kooperationspartner:innen

  • etc.

Konkrete monatliche Fokusthemen helfen, nicht nur das Alltagsgeschäft abzuarbeiten, sondern auch langfristige Ziele zu verfolgen und dabei fokussiert zu bleiben.


4. Zeitblöcke reservieren: So bleibt der Fokus erhalten


Jetzt, wo die Fokusthemen stehen, blockiere ich mir konkrete Zeiten im Kalender, um an diesen Themen zu arbeiten. Das ist super wichtig, um den Fokus zu behalten und nicht von anderen Aufgaben abgelenkt zu werden. Besonders bei größeren Projekten wie einer Workshop-Planung oder Website-Überarbeitung blocke ich mir halbe oder ganze Tage, um tief in die Arbeit eintauchen zu können.


Mehr Produktivität für Solo-Unternehmer:innen:

Durch das Setzen von Zeitblöcken kannst du deine Effizienz steigern und sicherstellen, dass du genügend Zeit für die wichtigen Aufgaben hast. Das hilft dir, den Fokus zu bewahren und nicht von anderen Dingen abgelenkt zu werden.


Mehr zu dem Thema Aufgaben-Batching und Zeitblöcke erfährst du im Artikel:



5. Motivierende Fragen: Gestalte deinen Monat positiv


Zum Abschluss meiner Planung stelle ich mir noch ein paar motivierende Fragen, die mir helfen, den Monat positiv und fokussiert zu gestalten. Folgende drei Fragen mag ich besonders gern als Monats-Check In:


  • Wie möchte ich mich diesen Monat fühlen?

  • Wo kann ich diesen Monat mutig sein?

  • Was möchte ich diesen Monat bewusst nicht tun?


Diese Fragen helfen mir, den Monat aktiv zu gestalten und sicherzustellen, dass ich mich auf das Wesentliche konzentriere.


Tipps und Tools für deine erfolgreiche Monatsplanung


Neben den oben genannten Schritten nutze ich verschiedene Planungstools, die mir dabei helfen, meine Monatsplanung effizient zu gestalten. Ein Journal für handschriftliche Notizen und digitale Tools für die Aufgabenverwaltung sind für mich unverzichtbar.


Planungstools für deinen Alltag als Unternehmer:in

Notizbuch / Journal: Ideal für Reflexion, Ideensammlung, Journaling und grobe Planung.


Am liebsten mag ich pro Jahr EIN hochwertiges, gepunktetes Journal in einer Größe zwischen A5 und A4 - statt vielen verschiedenen Blöcken, Zetteln oder Notizbüchern ;).


Meine Favoriten:


Kalender:  Perfekt für die Planung von Terminen und Zeitblöcken.


Mein jahrelanger Favorit:

Google Calendar - weil überall abrufbar und mit vielen Tools verknüpfbar



Task-Management-Tools:  um Aufgaben und Projekte zu organisieren.


Mein Favorit:




Fazit: Deine Monatsplanung als Schlüssel für Fokus


Eine strukturierte und durchdachte Monatsplanung ist in der Selbstständigkeit unerlässlich. Sie hilft dir, den Überblick zu behalten, fokussiert zu arbeiten und deine Ziele zu erreichen. Nimm dir die Zeit für eine sorgfältige Planung – du wirst sehen, wie viel produktiver du wirst!


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